Chronik 2004

Hier hat sich eine Gruppe von Italienfreunden aus Fischbachau und den umliegenden Gemeinden zusammengefunden. Der Kern der Gruppe war wohl Frau Christa Winkler. Sie unterrichtet schon jahrelang in Volkshochschulkursen Italienisch und um sie herum hat sich eine Gruppe von Italien- Fans gebildet. Christa Winkler war bei den ersten Gesprächen und bei der Organisation der ersten Treffen zwischen den Gemeinden die wichtigste Ansprechperson, die Dolmetscherin, die gleichzeitig mit sanfter Hand die Fäden zum Gelingen der Partnerschaft geführt hat. Sie hat auch bei der Gründung des Freundeskreises sehr intensiv mitgewirkt und gelenkt.

Am 30.April kamen zwei Busse mit interessierten Bürgern aus Castagnaro und Menà. Nach der Einquartierung trafen wir zu einem gemeinsamen Abend mit Essen und Tanz in der Wolfseehalle zusammen.
Am 1.Mai gemeinsam Messbesuch in Fischbachau, bei der aus feierlichem Anlaß eine Mozartmesse aufgeführt wurde. Danach ging es in den Sitzungssaal des Rathauses zur feierlichen Unterzeichnung und dem Austausch der Partnerschaftsurkunden . Die Fischbachauer Bläser begleiteten diese Unterzeichnung mit festlichen Overtüren.

Am 22.Mai fuhr nun ein Bus und viele Privatautos mit interessierten Bürgern aus Fischbachau nach Castagnaro, um im Gegenbesuch dort den Partnerschaftsvertrag zu unterzeichnen. Wie die außerordentliche Gastfreundschaft der Italiener es nicht anders erwarten lies, wurden wir schon bei der Ankunft von der halben Gemeinde auf der Piazza empfangen. Es sangen und spielten Schulklassen, viele Reden offizieller Vertreter beider Gemeinden und der Provinz Verona würdigten den Anlaß.

Ein erster Versuch die Gemeindepartnerschaft mit Leben zu füllen, war die Idee, eine Fußballmannschaft aus Castagnaro einzuladen, um bei dem jährlichen Pfingstturnier in Wörnsmühl teilzunehmen. Tatsächlich kam ein kompletter Bus mit Fußballern und Fans aus der Partnergemeinde angereist. Wir waren erstmals mit dem Problem der Unterbringung eines ganzen Busses konfrontiert. Die Italiener machten es Cäsar gleich: Sie kamen , sahen und siegten !

Bruno Crema und die Jugend um Guiseppe organisieren ein Bierzelt auf der Piazza in Menà. Einige Fischbachauer fahren privat mit ihren Autos hinunter.

Das Reisfest in Isola della scala hat schon viele Jahre Tradition. Dieses Jahr zum ersten Mal hat die Provinz Verona eine Ausstellung angegliedert mit allen Comunen des Veneto, die eine Partnergemeinde in Deutschland haben. Diese Partnergemeinden sollen auf einem Gemeinschaftsstand jeweils ihre Gemeinde vorstellen und Präsentieren. Bruno Crema ist in Castagnaro die treibende Kraft, die die Verwirklichung eines Standes von Castagnaro und Fischbachau organisiert.

Eine altersmäßig recht gemischte Gruppe von ca. 50 italienischen Gästen kommt nach Fischbachau. Hauptziel diesmal ist ein Besuch der Landeshauptstadt München und natürlich auch das Oktoberfest.
Beim geplanten Stadtrundgang stellen wir schnell fest, daß die Strecken zu Fuß sehr schnell die Belastbarkeit der italienischen Beine überstrapaziert. Es wird ein kurzer Gang vom Isartor durch das Tal zum Marienplatz.

Am Freitag Mittag kommt der Bus aus Castagnaro beim Hotel Auracherhof an. Begrüßung und Quartiereinweisung mit unermüdlicher Hilfe von Christa Winkler, die alle Fragen souverän dolmetscht und gleichzeitig steuert.
Abends Essen im Saal beim Sonnenkaiser in Elbach. Es spielt die Blaskapelle Elbach. Noch ist es ein sehr vorsichtiges und schüchternes Abtasten und Kennenlernen auf beiden Seiten. Reden und Geschenke werden getauscht.
Am Samstag steht der Leonhardi- Umzug in Hundham auf dem Programm. Nach der Messe und dem Umzug Mittagessen beim Alten Wirt in Hundham. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Ein Teil der Gäste fährt mit dem Bus zum Winkelstüberl und trifft sich zu Kaffee und Kuchen, den die Gemeinde spendiert.

Der Freundeskreis machte sich Gedanken, wie man etwas Geld in die Kasse einbringen könnte. Bei Besuchen in Castagnaro/ Mena wurden wir immer so gastfreundlich bewirtet und eingeladen, daß wir wenigstens im kleinen Rahmen auch die italienischen Gäste einladen könnten bei ihren Besuchen in Fischbachau. Dazu war aber eben eine kleine Kasse notwendig. Also fragten wir bei Frau Findeis an, ob wir beim Fischbachauer Weihnachtsmarkt einen Standplatz haben könnten.

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